Cranio-Sacrale-Osteopathie

Dauer 60 Minuten, Inhalt:                                                     

Die Cranio-Sacrale Osteopathie  ist eine sanfte und wirkungsvolle Behandlungsform, die die natürliche Regeneration und Heilungsmechanismen unseres Körpers stimuliert.


Der Name «Craniosacrale Therapie» setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Der theoretische Hintergrund der Behandlung geht davon aus, dass Gehirn und Rückenmark in einem flüssigen Medium „schwimmen", dem Liquor (Nervenwasser), der eine eigene Rhythmik hat, wie die Atmung und der Herzschlag. Durch die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit werden am Kopf die einzelnen Schädelknochen an ihren Nähten bewegt. 


Beschaffenheit, Flexibilität und das Schwingungsverhalten dieses Mediums wirken sich auf die Gesundheit und das geistige und körperliche Wohlgefühl aus.


Am Beginn einer Behandlung steht das Ertasten des individuellen Cranio-Rhythmus durch den Therapeuten. Durch dessen präzise Untersuchung und Auswertung wird das Aufspüren von körperinneren Blockaden möglich. Danach werden mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und am Bindegewebe bestehende Einschränkungen des Systems behutsam aufgelöst.
Meist wird der Klient eine tiefe Entspannung bemerken, die während der gesamten Behandlung andauert und sich nach einigen Sitzungen auch in den Alltag fortsetzen wird.



Ziel ist die Wiederherstellung der individuellen optimalen Harmonie innerhalb des Cranio-sacralen Systems im Sinne eines Spannungsausgleiches der Strukturen des zentralen Nervensystems.   
                      


Die Cranio-Sacrale Therapie kann körperliche Schmerzen, akute und chronische Beschwerden, emotionale oder psychische Störungen lindern oder sogar heilen. 
Alle Symptome, die auf eine mögliche Abnahme der Leistungsfähigkeit des Nerven- und Hormonsystems zurückgeführt werden können, sind Indikationen für eine Behandlung mit Hilfe der Cranio-Sacralen Therapie.


Anwendungsmöglichkeiten für die craniosacrale Behandlung sind: 
Migräne und Kopfschmerzen, chronische Nacken- und Rückenschmerzen, stress- und spannungsbedingte Störungen, koordinative Störungen, insbesondere im Säuglingsalter, Zustand nach Trauma von Gehirn und Rückenmark, Dysfunktionen des zentralen Nervensystems oder des Hormonsystems, Konzentrations-, Lern- und Sprach-, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten, orthopädische Probleme des Rückens, sowie chronische Übermüdung oder Erschöpfung und funktionelle vegetative Dysfunktionen.